14 Jahre ist das jetzt her - 2008 spielen The Lemonheads immer noch. Oder besser gesagt spielt Evan Dando noch. Den er allein ist die Konstante in der Bandbesetzung. Am nächsten Montag, den 12.05., spielen The Lemonheads beim Pfingst Open Air in Essen/Werden. Eintritt frei. Hingehen und in Erinnerungen schwelgen.
Im dritten Teil der Reihe “Die positiven Seiten des Darmstadtiums” geht es um das beliebte Thema “Energiesparen”. Unter “Energiesparen” versteht man alle Maßnahmen zur Verringerung der verbrauchten Energie der Energieträger. Das wirtschaftliche, realisierbare Einsparpotenzial für den Gesamtverbrauch liegt in den Bereichen Strom, Heizung, Beleuchtung und Transport.
Im Bereich der Beleuchtung lassen sich durch Kompaktleuchtstofflampen oder Halogenglühlampen enorme Energieeinsparungen gegenüber herkömmlichen Standardglühlampen erzielen.
Es gibt aber noch eine neue, innovative Variante des Energiesparens:
“Energiesparen” made in Darmstadt. Das Darmstadtium verzichtet einfach auf die Lampen in der dafür vorgesehenen Nische.
Im zweiten Teil der “positiven Seiten des Darmstadtiums” beschäftige ich mich mit der Dachkonstruktion. So eine Bedachung muss stabil sein und sollte die Menschen vor Regen, Schnee oder Hagel schützen. Sie ist die nach oben gerichtete Begrenzung eines Gebäudes. Dächer werden von Architekten entworfen, der Tragwerksplaner entwickelt das Tragwerk des Daches und schließlich wird es vom Dachdecker gedeckt und abgedichtet. So eine Bedachung ist also sehr kompliziert, alle Arbeitsschritte müssen Hand in Hand gehen. Es darf sich niemand einen Fehler erlauben, sonst stürzt das Dach ein.
Das war die Theorie. Ich habe nun die Stabilität des Daches nicht von Außen überprüft, sondern von Innen! So habe ich getestet, ob das Dach den enormen Druck und der Belastung von über 40 Helium-Luftballons standhält.
Ergebnis: Das Dach hält den Druck aus! Es ist ein gutes Dach.
Helium-Luftballons setzen das Dach unter Druck - aber es hält!
Es wurden viele negative Schlagzeilen über das Darmstadtium verfasst. Darum blicke ich in meiner neuen Reihe “Die positiven Seiten des Darmstadtiums” tief ins Innere des Darmstädter Meisterbauwerks, um die gelungenen Dinge ans Licht zu bringen.
Im ersten Teil beschäftige ich mich mit der Außenfassade - aber von Innen betrachtet! Durch die Schräge der Fassade lässt diese sich wunderbar zu “Stretching-Übungen” verwenden. Da können sich die Darmstädter Turnhallen eine Scheibe von abschneiden. Die Fassade passt sich den optimalen Dehnübungen an, so erzielt der müde Seminarteilnehmer einen maximalen Dehnerfolg. Alle Sportwissenschaftler der Welt sind stolz auf diese architektonische Glanzleistung.
Doch was ist das ? Nicht das Darmstadtium erhält meine Aufmerksamkeit, vielmehr wird der Jäger in mir erweckt. Befinde ich mich auf einer Treibjagd oder doch schon im schönen Kitzbühel beim Apres-Ski ?
Ich bin kein Fernsehserienexperte. Ich habe es schon lange aufgegeben dort nach Qualität zu suchen, denn es bestehen in mir Zweifel, eben diese Qualität dort zu finden.Umso erfreuter bin ich darüber, dass ich im Internet auf eine neue, sehr gut gemachte Serie gestoßen bin. Die Serie heißt „quarterlife“ und läuft exklusiv auf MySpace. Es geht um eine Gruppe von sechs Studienabgängern in Chicago, die ein gemeinsames Haus bewohnen. Am 11. November letzten Jahres lief die erste, der zunächst auf 36 Episoden angelegten Serie. Die Laufzeit je Episode beträgt rund 8 Minuten. Eine der weiblichen Hauptfiguren begleitet die Ausstrahlung mit einem eigenen Video-Blog. Die Macher der Serie sind Marshall Herskovitz und Ed Zwick. Beide inszenierten in den 90ern u.a. die Serie „My so-called life“. Sie nannten gegenüber dem Nachrichten-Portal der britischen BBC den wachsenden Frust über die Zusammenarbeit mit großen Fernsehsendern als Grund für die Abwanderung ins Internet. “Früher hatten wir freie Hand, heute wird uns sogar die Farbe der Tapeten vorgeschrieben”, sagte Zwick dem Dienst.Zur Finanzierung werden Werbespots in den Videostream integriert. Die Einnahmen würden hälftig zwischen den Produzenten und MySpace geteilt, bestätigte Herskovitz. Die Serie besticht durch eine gute Story, wunderbare Dialoge und einem stimmigen Soundtrack (für die Musik ist – wie bei „My so-called life“ - W.G. Snuffy Walden verantwortlich). Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, an das 8 minütige Format, ist der Zuschauer - spätestens nach der sechsten Episode - süchtig nach noch mehr „quaterlife“. Einfach mal ausprobieren und ansehen…
Was gibt es 2008 für lohnenswerte, neue Platten zu kaufen. Welche meiner Lieblingsbands geben ein paar Konzerte? Worauf lohnt sich das Warten?
Hier folgt meine persönliche “Ich freu mich drauf Liste”: Gleich zu Beginn des Jahres gehen Evan Dando und seine Lemonheads wieder ins Studio um eine neue Scheibe aufzunehmen. Dies geschieht bei den Lemonheads immer recht fix und mit einer Veröffentlichung wird im Herbst gerechnet.
Alle Aufnahmen im Kasten haben die Berliner Band „Paula“ um die Sängerin Elke Brauweiler. Ihr Album „Paulas Welt“ wird im April das Licht der Welt erblicken. Eine anschließende Deutschlandtour dürfte im Frühjahr folgen.
Auch Juliana Hatfield nimmt gerade neue Songs in New York mit Andy Chase als Produzenten auf. Bis spätestens Sommer wird die Platte wohl zu kaufen sein. Eine Europatour ist eher unwahrscheinlich, aber wer weiss, Frau Hatfield ist ja immer für eine Überraschung zu haben (Vielleicht als support der Lemonheads? – ach wärs schön).
Depeche Mode werden nach Aussagen Andy Fletchers 2008 auch wieder ins Studio gehen und Fans hoffen mit einer Veröffentlichung zum Weihnachtsgeschäft, jedoch glaube ich erst an Frühjahr 2009.
Ansonsten werden Buffalo Tom (Barcelona) und De/Vision (u.a. Wien) das europäische Ausland mit Konzerten beglücken. In und um Darmstadt sind die Beatshots live zu empfehlen (u.a. im April in der Centralstation) und auch Krakeel werden hoffentlich bald wieder live verkünden: „An der Spitze ist immer noch ein Parkplatz frei“.
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Also der Frage: Latte oder Kännchen Kaeffschen?